Eine defekte Hochvoltbatterie bedeutet nicht automatisch das Ende für ein Elektrofahrzeug – unabhängig davon, welches Logo auf der Motorhaube klebt

Eine defekte Hochvoltbatterie bedeutet nicht automatisch das Ende für ein Elektrofahrzeug – unabhängig davon, welches Logo auf der Motorhaube klebt. Ob Tesla, Volkswagen, BMW, Audi, Renault, Hyundai, Mercedes, Škoda oder Smart: In den meisten Fällen lässt sich eine HV-Batterie technisch wie wirtschaftlich sinnvoll reparieren, statt sie komplett zu ersetzen. Bei BHFM Technologies bringen wir unsere Expertise aus Hochvolt- und Wasserstoff-Schulungen, Diagnosetechnik und Ersatzteilfertigung direkt in die Werkstattpraxis ein – markenoffen und herstellerunabhängig. Immer wieder erreicht uns die Frage, warum eine professionelle HV-Batterie-Reparatur ihren Preis hat. Deshalb erklären wir hier transparent, was in unserem Reparaturprozess steckt – und warum sich der Aufwand für Fahrzeuge nahezu aller Marken lohnt. Unser Reparaturprozess – markenübergreifend 1. Diagnose, Ausbau und Modulprüfung Jede Reparatur beginnt mit einer herstellerunabhängigen Fehlerdiagnose. Da jede Marke ihr eigenes Batteriemanagementsystem (BMS), eigene Kommunikationsprotokolle und Steckerstandards verwendet, arbeiten wir mit markenspezifischer Diagnosehardware und aktuellen Herstellerdaten. Nach der Diagnose wird das komplette Batteriepaket fachgerecht ausgebaut. Jedes einzelne Modul durchläuft anschließend Sichtkontrolle, Spannungsmessung, thermografische Analyse und Isolationstests, um Schadensbild und Reparaturumfang präzise einzugrenzen. 2. Ersatzteilauswechslung Auf Basis der Diagnose werden ausschließlich sicherheitskritische und defekte Komponenten erneuert – etwa einzelne Zellmodule, HV-Sicherungen, Steuergeräte, Umbrella Valves sowie Dichtungen an Hochvolt-Leitungen. Wo es die Marke zulässt, setzen wir auf geprüfte Original- oder OE-äquivalente Ersatzteile aus unserem eigenen Teileportfolio für Hochvoltsysteme. Das hält den Aufwand – und damit die Kosten – deutlich unter denen eines kompletten Batterietauschs. 3. Montage und Funktionsprüfung Nach dem Wiederzusammenbau folgen umfangreiche Tests: Lade- und Entladezyklen, Vakuum-Leckagetests am Kühlkreislauf sowie eine mehrstündige Prüfung der BMS-Kommunikation. Erst wenn die Batterie sämtliche marken- und modellspezifischen Freigabewerte erreicht, gilt die Reparatur als abgeschlossen. Eine Probefahrt rundet den Prozess ab. Garantie Auf alle durchgeführten Arbeiten sowie sämtliche verbauten Neuteile gewähren wir eine einheitliche Gewährleistung – unabhängig davon, um welche Fahrzeugmarke es sich handelt. So haben Kundinnen und Kunden nach der Reparatur die gleiche Sicherheit wie beim Neufahrzeug. Warum BHFM Technologies? BHFM Technologies steht seit Jahren für Kompetenz rund um Hochvolt- und Wasserstofftechnik: Wir schulen Werkstattpersonal in mehreren Qualifikationsstufen, entwickeln und vertreiben Diagnosegeräte und liefern Hochvolt-Batteriemodule für zahlreiche Fahrzeugplattformen. Dieses Know-how fließt direkt in unsere eigene Reparaturwerkstatt ein – mit dem Ergebnis, dass wir Fahrzeuge nahezu aller Marken fachgerecht, sicher und nach einheitlich hohem Qualitätsstandard instand setzen. Häufige Fragen (FAQ) Welche Fahrzeugmarken reparieren Sie? Grundsätzlich alle gängigen Marken mit Hochvoltbatterie – u. a. Tesla, Volkswagen, Audi, BMW, Mercedes-Benz, Renault, Hyundai, Škoda, Smart, Opel, Peugeot und Ford. Bei sehr seltenen Modellen prüfen wir die Ersatzteilverfügbarkeit vorab. Ab wann lohnt sich eine Diagnose oder Reparatur? Erfahrungsgemäß häufen sich Auffälligkeiten ab einem Fahrzeugalter von etwa 6 bis 8 Jahren bzw. 100.000 bis 150.000 Kilometern. Spürbarer Reichweitenverlust, Fehlermeldungen oder Ladeprobleme sind für uns immer ein Anlass zur Diagnose. Kann ich die Hochvoltbatterie selbst ausbauen oder öffnen? Nein. Arbeiten an Hochvoltsystemen dürfen ausschließlich von Personen mit entsprechender Qualifikation (mindestens HV-Fachkraft) durchgeführt werden. Unser Team ist hierfür geschult und zertifiziert. Wie lange dauert allein die Diagnose? In der Regel 1 bis 2 Werktage. Erst danach erhalten Sie einen verbindlichen Kostenvoranschlag. Ist eine Reparatur immer günstiger als ein Batterietausch? In den meisten Fällen ja – häufig deutlich. Ob eine Reparatur technisch sinnvoll ist, klären wir immer individuell im Rahmen der Diagnose.

Hyundai Kona Hochvoltbatterie erklärt – neues YouTube Video

Hyundai Kona Hochvoltbatterie im Detail: Auftakt unserer neuen Batterieserie Elektrofahrzeuge begegnen uns längst täglich auf der Straße. Doch was steckt eigentlich unter dem Fahrzeugboden? Wie ist eine Hochvoltbatterie aufgebaut? Welche Komponenten befinden sich im Inneren und wie wird aus einzelnen Batteriezellen ein leistungsfähiges Gesamtsystem? Genau dort setzt unsere neue Videoserie an. Bei BHFM-Technologies beschäftigen wir uns täglich mit Hochvolttechnik, Batteriesystemen und alternativen Antrieben. Dieses Wissen möchten wir nicht nur in Schulungen und bei technischen Einsätzen weitergeben, sondern künftig auch auf unserem YouTube Kanal sichtbar machen. Deshalb starten wir eine neue Reihe, in der wir Hochvoltbatterien und Batteriemodule verschiedener Elektrofahrzeuge direkt aus der Praxis betrachten und im Detail erklären. Den Anfang macht die Hochvoltbatterie des Hyundai Kona Elektro. Was steckt wirklich in einer E Auto Batterie? Von außen wirkt eine Hochvoltbatterie zunächst wie ein geschlossenes, massives Bauteil. Tatsächlich verbirgt sich darin jedoch ein komplexes System aus zahlreichen Komponenten, die exakt aufeinander abgestimmt arbeiten müssen. Batteriezellen werden zu Modulen zusammengefasst. Mehrere Module bilden gemeinsam das Batteriesystem. Hinzu kommen elektrische Verbindungen, Überwachungs und Sicherheitstechnik sowie Steuerungskomponenten, die dafür sorgen, dass die Batterie innerhalb ihrer vorgesehenen Betriebsgrenzen arbeitet. Für Fahrerinnen und Fahrer bleibt all das im normalen Betrieb weitgehend unsichtbar. Für Techniker sieht das anders aus. Wer Hochvoltbatterien diagnostizieren, bewerten oder instand setzen möchte, muss verstehen, wie ein Batteriesystem aufgebaut ist und wie seine einzelnen Komponenten zusammenarbeiten. Und genau deshalb öffnen wir in unserer neuen Videoserie den Blick auf die Technik hinter der Elektromobilität. Folge 1: Die Hochvoltbatterie des Hyundai Kona Für den Start der Reihe haben wir uns die Batterie eines Hyundai Kona Elektro vorgenommen. Nicht als theoretische Darstellung auf einer Präsentationsfolie, sondern direkt am realen Bauteil. Im Video betrachten wir die Hochvoltbatterie Schritt für Schritt und erklären ihren grundsätzlichen Aufbau. Dabei geht es unter anderem darum, wie die Batterie strukturiert ist, wie einzelne Batteriemodule in das Gesamtsystem integriert werden und welche Komponenten für Betrieb, Überwachung und Sicherheit relevant sind. So entsteht ein Einblick, den man im normalen Fahrzeugbetrieb kaum bekommt. Denn eine Hochvoltbatterie ist weit mehr als nur ein großer Energiespeicher. Sie ist ein technisch komplexes Gesamtsystem, bei dem mechanische Konstruktion, elektrische Verschaltung, Überwachung, Kommunikation und Sicherheit miteinander zusammenspielen. Warum der Aufbau einer Hochvoltbatterie so wichtig ist Mit der zunehmenden Anzahl an Elektrofahrzeugen steigt auch die Bedeutung professioneller Batteriekompetenz. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, eine Batterie als vollständiges Bauteil auszutauschen. Insbesondere bei Diagnose und Batterieinstandsetzung ist entscheidend zu verstehen, wo ein Fehler entsteht und welche Komponente tatsächlich betroffen ist. Liegt eine Auffälligkeit an einem einzelnen Modul vor? Gibt es Probleme bei der elektrischen Verbindung? Welche Werte liefert die Batterieüberwachung? Und lässt sich ein Batteriesystem fachgerecht prüfen oder instand setzen? Solche Fragen lassen sich nur beantworten, wenn das technische Verständnis für den Aufbau des Systems vorhanden ist. Für uns bei BHFM-Technologies gehört deshalb beides zusammen: theoretisches Fachwissen und praktische Erfahrung am realen Batteriesystem. Genau diesen Ansatz möchten wir auch mit unserer neuen Videoserie vermitteln. Vom einzelnen Batteriemodul zum Gesamtsystem Ein besonders interessanter Bereich innerhalb einer Hochvoltbatterie sind die Batteriemodule. Sie bilden einen wesentlichen Bestandteil des Energiespeichers und bestehen wiederum aus einzelnen Batteriezellen. Erst das Zusammenspiel vieler dieser Zellen und Module ermöglicht die für ein Elektrofahrzeug erforderliche elektrische Leistung und Energiemenge. Doch damit dieses System zuverlässig funktioniert, müssen zahlreiche Faktoren überwacht werden. Spannungen, Temperaturen und weitere Betriebszustände spielen beispielsweise eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig muss die Batterie vor kritischen Betriebszuständen geschützt werden. Eine zentrale Aufgabe übernimmt dabei das Batteriemanagementsystem, kurz BMS. Es überwacht wichtige Batterieparameter und trägt dazu bei, dass die Hochvoltbatterie innerhalb ihrer definierten Grenzen betrieben wird. Für die Fehlersuche und Diagnose ist das Verständnis dieser Zusammenhänge besonders wichtig. Denn eine Auffälligkeit im Batteriesystem bedeutet nicht automatisch, dass die komplette Hochvoltbatterie technisch unbrauchbar ist. Eine fundierte Diagnose beginnt deshalb nicht beim Austausch, sondern beim Verständnis des Systems. Batterietechnik sichtbar und verständlich machen Mit unserer neuen Reihe möchten wir genau dieses Verständnis fördern. Nicht nur für Menschen, die bereits täglich an Elektrofahrzeugen arbeiten, sondern auch für alle, die einen tieferen Einblick in moderne Batterietechnik erhalten möchten. Dabei soll es nicht bei der Hyundai Kona Batterie bleiben. In den kommenden Folgen nehmen wir weitere Hochvoltbatterien und Batteriemodule aus unterschiedlichen Elektrofahrzeugen genauer unter die Lupe. Die Systeme unterscheiden sich je nach Hersteller und Fahrzeug teilweise deutlich voneinander. Gerade diese Unterschiede machen den Blick ins Innere besonders interessant. Wie sind andere Batteriesysteme aufgebaut? Welche technischen Lösungen kommen zum Einsatz? Wo liegen Gemeinsamkeiten und wo unterscheiden sich die Konzepte? Diese Fragen möchten wir in den nächsten Folgen direkt an den jeweiligen Komponenten beantworten. Batteriekompetenz aus der Praxis Für BHFM-Technologies ist die Beschäftigung mit Hochvoltbatterien kein reines Content Thema. Batterietechnik, Hochvolt und alternative Antriebe gehören zu unseren täglichen technischen Aufgaben. Unsere Spezialisten beschäftigen sich unter anderem mit Diagnose, Prüfung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien sowie mit technischen Dienstleistungen rund um moderne Antriebssysteme. Diese praktische Erfahrung bildet auch die Grundlage unserer Videoserie. Unser Anspruch ist deshalb nicht, Elektromobilität nur oberflächlich zu erklären. Wir möchten Technik so zeigen, wie wir ihr in der Praxis begegnen: direkt am Bauteil, nachvollziehbar erklärt und mit dem Blick auf die Aspekte, die für einen professionellen Umgang mit Hochvoltsystemen tatsächlich relevant sind. Der Hyundai Kona macht den Anfang Die erste Folge ist damit gleichzeitig der Startpunkt für eine Reihe, die weiter wachsen wird. Mit der Hochvoltbatterie des Hyundai Kona werfen wir einen ersten detaillierten Blick hinter die Verkleidung moderner Elektromobilität und zeigen, was normalerweise verborgen bleibt. Wer wissen möchte, wie eine Hochvoltbatterie aufgebaut ist, welche Rolle Batteriemodule innerhalb des Systems spielen und welche Technik hinter einem Elektrofahrzeug steckt, kann sich die erste Folge jetzt auf unserem YouTube Kanal ansehen. Jetzt das Video ansehen und einen Blick ins Innere der Hyundai Kona Hochvoltbatterie werfen. Und das war erst der Anfang. In den kommenden Folgen öffnen wir weitere Batteriesysteme und zeigen, welche technischen Lösungen andere Elektrofahrzeuge unter ihrem Fahrzeugboden verbergen.

move technology GmbH unterzeichnet MoU mit BHFM Technologies GmbH

Praxisnahes Wissen entsteht dort, wo Technologie, Anwendung und Serviceerfahrung zusammenkommen. Wir als move technology GmbH haben ein Memorandum of Understanding (MoU) mit BHFM Technologies GmbH für die Zusammenarbeit im Projekt #HYDROGENGALAXY unterzeichnet. 🤝 BHFM Technologies ist ein Spezialdienstleister für emissionsfreie Nutzfahrzeuge. Das Unternehmen konzentriert sich dabei auf nachhaltige Antriebssysteme, Hochvoltbatterien und Wasserstoffsysteme. Für HYDROGENGALAXY ist diese Zusammenarbeit ein wichtiger Schritt: Die Lern- und Wissensinhalte werden nicht nur fachlich fundiert, sondern auch stärker an realen Anforderungen aus Betrieb, Service und Anwendung ausgerichtet. Daraus entstehen konkrete Mehrwerte für Nutzer der Plattform: ✅ praxisnahe Inhalte aus dem Serviceumfeld emissionsfreier Nutzfahrzeuge ✅ realistische Anwendungsbeispiele statt rein theoretischer Wissensvermittlung ✅ fachliche Einordnung durch Experten aus der Praxis ✅ bessere Vorbereitung auf konkrete Herausforderungen im Umgang mit nachhaltiger Mobilität So entsteht Wissen, das nicht nur informiert, sondern Anwenderinnen und Anwender gezielt befähigt. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit, um die HYDROGENGALAXY gemeinsam voranzutreiben. 💪 🇪🇺Das Projekt wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) und durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes gefördert. Link zu move technology GmbH: https://move-technology.de/de/ move technology GmbH auf Linkedin: https://www.linkedin.com/company/move-technology-gmbh/posts/?feedView=all Mehr erfahren über#HYDROGENGALAXY: https://move-technology.de/de/hydrogengalaxy-lernplattform/

Wie viel Energie steckt eigentlich in einem Fahrzeug?

Die meisten Menschen unterschätzen, welche enormen Energiemengen moderne Fahrzeuge mit sich führen. Während bei Hochvoltbatterien häufig über Spannungen von bis zu 800 Volt gesprochen wird, gerät oft in Vergessenheit, dass auch konventionelle Kraftstoffe enorme Energiespeicher darstellen. Ein typischer Benzintank eines Pkw enthält rund 550 kWh Energie – das entspricht etwa der siebenfachen Energiemenge einer 80-kWh-Hochvoltbatterie eines Elektrofahrzeugs. Ein Diesel-Lkw transportiert mit einem 500-Liter-Tank sogar rund 5.000 kWh chemische Energie. Der Vergleich zeigt gleichzeitig, wie effizient elektrische Antriebe arbeiten: Obwohl die Batterie eines Elektrofahrzeugs deutlich weniger Energie speichert als ein voller Kraftstofftank, erreicht das Fahrzeug vergleichbare Reichweiten. Der Grund dafür ist der wesentlich höhere Wirkungsgrad des elektrischen Antriebs, der einen deutlich größeren Anteil der gespeicherten Energie tatsächlich in Bewegung umsetzt. Typische Energieinhalte verschiedener Energiespeicher Energiespeicher Typische Größe Typischer Energieinhalt 12-V-Batterie 60–100 Ah 0,7–1,2 kWh 48-V-Batterie 0,5–2 kWh 0,5–2 kWh Hybridbatterie (HEV) 1–3 kWh 1–3 kWh Plug-in-Hybrid-Batterie (PHEV) 10–30 kWh 10–30 kWh Hochvoltbatterie Pkw (400 V) 60–100 kWh 60–100 kWh Hochvoltbatterie Pkw (800 V) 80–120 kWh 80–120 kWh Hochvoltbatterie Bus/Lkw 300–700 kWh 300–700 kWh Benzintank 50–70 l 450–630 kWh Dieseltank Pkw 50–80 l 500–800 kWh Dieseltank Lkw 400–600 l 4.000–6.000 kWh Wasserstofftank Pkw (700 bar) 5–7 kg 165–230 kWh Wasserstofftank Bus/Lkw (350 bar) 30–60 kg 1.000–2.000 kWh Vergleich der Energiemengen System Typischer Energieinhalt 12-V-Batterie ca. 1 kWh Mild-Hybrid (48 V) ca. 1 kWh Hybridfahrzeug ca. 2 kWh Plug-in-Hybrid ca. 20 kWh Elektrofahrzeug ca. 80 kWh Wasserstoff-Pkw ca. 180 kWh Benzin-Pkw ca. 550 kWh Diesel-Lkw ca. 5.000 kWh Fazit: Unabhängig davon, ob die Energie in einer Batterie, einem Wasserstofftank oder einem Kraftstofftank gespeichert wird – alle Energiespeicher erfordern einen sachgerechten und sicheren Umgang. Die Kenntnis der tatsächlich gespeicherten Energiemengen hilft dabei, Risiken richtig einzuschätzen und gleichzeitig die hohe Effizienz moderner Elektrofahrzeuge besser zu verstehen.

Daniel Herzig im Interview mit elektroauto-news.net

Hochvoltbatterie defekt? Warum Reparatur oft besser ist als Austausch „Die Batterie ist kaputt, das kostet 22.000 Euro.“ Ein Satz, der viele Besitzer von Elektroautos erschreckt. Doch stimmt das wirklich? Muss bei einem Defekt immer die komplette Hochvoltbatterie ersetzt werden? Die klare Antwort lautet: Nein. Bei BHFM Technologies haben wir uns darauf spezialisiert, Hochvoltbatterien fachgerecht zu diagnostizieren, instand zu setzen und sicher wieder in Betrieb zu nehmen – wirtschaftlich, nachhaltig und herstellerunabhängig. Reparieren statt wegwerfen Viele Werkstätten tauschen komplette Batteriesysteme aus, obwohl häufig nur einzelne Module oder Komponenten betroffen sind. Für Fahrzeughalter bedeutet das oft unnötig hohe Kosten. Eine professionelle Reparatur liegt in vielen Fällen deutlich unter 10.000 Euro – und damit weit entfernt von den Summen, die oft für einen kompletten Austausch genannt werden. Gerade bei Fahrzeugen außerhalb der Garantiezeit kann eine Instandsetzung wirtschaftlich die deutlich bessere Lösung sein. Von E-Bussen bis zum privaten Elektroauto Unsere Kunden reichen von großen Bus- und Nutzfahrzeugherstellern bis hin zum privaten Fahrer eines VW ID.3 oder Tesla. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Kontakt direkt über den Fahrzeughalter oder über eine freie Werkstatt entsteht: Entscheidend ist eine präzise Diagnose und ein standardisierter Reparaturprozess. Denn eine leuchtende Warnlampe allein sagt noch lange nicht aus, dass die gesamte Batterie defekt ist. So läuft eine Hochvolt-Reparatur ab Die Instandsetzung einer Hochvoltbatterie ist hochkomplex und erfordert Erfahrung, Fachwissen und maximale Sicherheitsstandards. Bei BHFM Technologies umfasst der Prozess unter anderem: Jede reparierte Batterie wird umfassend geprüft, bevor sie wieder ins Fahrzeug eingebaut wird. Warum neue Module nicht immer die beste Lösung sind Ein überraschender Punkt aus der Praxis: Fabrikneue Module können ältere Batteriesysteme unter Umständen sogar negativ beeinflussen. Der Grund liegt in unterschiedlichen Alterungszuständen und elektrischen Eigenschaften. Deshalb setzen wir bewusst auf technisch passende und geprüfte Ersatzmodule, die optimal zum bestehenden Batteriesystem passen. Das Ziel ist nicht nur eine funktionierende Reparatur – sondern eine langfristig stabile Batterieperformance. Sicherheit hat höchste Priorität Arbeiten an Hochvoltbatterien bedeuten Arbeiten mit hohen Spannungen und enormen Energiemengen. Deshalb stehen Sicherheit und standardisierte Prozesse bei uns an erster Stelle. Mit unserem RAPS-System können Hochvoltbatterien sicher gelagert, transportiert und überwacht werden – selbst bei kritischen Schadensbildern. Gerade bei Industrie- und Nutzfahrzeugen ist das entscheidend: Wenn ein elektrischer Schulbus oder ein Nutzfahrzeug stillsteht, entstehen hohe Folgekosten. Schnelle und sichere Reparaturprozesse sind daher essenziell. Nachhaltigkeit durch lokale Wertschöpfung Die Reparatur von Hochvoltbatterien ist nicht nur wirtschaftlich sinnvoll, sondern auch nachhaltig. Anstatt komplette Batteriesysteme zu verschrotten oder über weite Strecken zu transportieren, setzen wir auf lokale Instandsetzung und kurze Wege – direkt hier in Nordrhein-Westfalen. Dadurch werden Ressourcen geschont, CO₂ eingespart und wertvolle Rohstoffe länger genutzt. Der Markt verändert sich Die Elektromobilität entwickelt sich rasant weiter. Während früher vor allem Technik-Enthusiasten Elektroautos gefahren haben, erreichen E-Fahrzeuge heute die breite Masse. Damit wächst auch der Bedarf an unabhängigen Reparatur- und Servicelösungen. Die Zukunft der Elektromobilität braucht nicht nur neue Fahrzeuge – sondern auch nachhaltige Konzepte für Wartung, Reparatur und Batterielebensdauer. Kooperation statt Konkurrenz Der Markt für Hochvoltbatterien wächst enorm. Deshalb sehen wir andere Unternehmen nicht ausschließlich als Wettbewerber, sondern auch als wichtige Partner in einem sich entwickelnden Ökosystem. Denn klar ist:Die Elektromobilität der Zukunft funktioniert nur mit funktionierenden Reparaturstrukturen. BHFM Technologies – Ihr Partner für Hochvolt-Instandsetzung BHFM Technologies steht für sichere, wirtschaftliche und nachhaltige Reparaturlösungen im Bereich Hochvoltbatterien. Von der Diagnose bis zur geprüften Instandsetzung begleiten wir Hersteller, Werkstätten, Flottenbetreiber und Privatkunden mit technischem Know-how und standardisierten Prozessen. Mehr über unsere Lösungen erfahren Sie hier:👉 www.bhfm.de Quelle / Inspiration des Interviews:Elektroauto-News.net mit Sebastian Henßlerhttps://www.elektroauto-news.net

Neue Kooperation mit AVILOO

Die BHFM Technologies GmbH ist neues Mitglied im Netzwerk Powerhouse Nord. Mit dem Beitritt stärkt das Unternehmen seine Vernetzung innerhalb eines der wichtigsten Innovations- und Energiewendenetzwerke in Norddeutschland und unterstreicht gleichzeitig sein Engagement für nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen

BHFM Technologies wird Mitglied bei Powerhouse Nord

Die BHFM Technologies GmbH ist neues Mitglied im Netzwerk Powerhouse Nord. Mit dem Beitritt stärkt das Unternehmen seine Vernetzung innerhalb eines der wichtigsten Innovations- und Energiewendenetzwerke in Norddeutschland und unterstreicht gleichzeitig sein Engagement für nachhaltige Energie- und Mobilitätslösungen

Daniel Herzig zu Gast im Podcast: „Elektroauto News“

Unser Geschäftsführer Daniel Herzig im Podcast von Elektroauto-News

Unser Geschäftsführer Daniel Herzig war kürzlich zu Gast im Podcast von Elektroauto-News und sprach über eine Frage, die viele E-Auto-Besitzer beschäftigt: Was passiert eigentlich, wenn die Batterie-Garantie eines Elektroautos endet?

„Mit BHFM haben wir einen Partner, der nicht nur redet, sondern macht“ Bericht bei auto.news

Seit Anfang Februar 2026 verstärkt Norman Binde als neuer Managing Director Sales die Geschäftsführung von Alltrucks, dem von Bosch und Knorr-Bremse betriebenen Werkstattkonzept für Nutzfahrzeuge. Binde, zuletzt Commercial Director der Bosch Mobility Aftermarket Division in Spanien, verantwortet künftig den Vertrieb sowie die strategische Weiterentwicklung des Serviceportfolios und soll den europaweiten Netzwerkausbau von Alltrucks vorantreiben. „Mit dem Eintritt von Norman Binde unterstreichen wir das deutliche Engagement für unsere Werkstattpartner sowie für das nachhaltige Wachstum und die zukünftige Stärke unseres Netzwerks“, kommentiert Alltrucks-CEO Homer Smyrliadis die Personalie. Für BHFM Technologies ist diese Personalentscheidung auch deshalb von Interesse, weil Alltrucks im Oktober 2025 die Partnerschaft mit uns als auf Hochvolt- und Wasserstoffsysteme spezialisiertem Kompetenzpartner bekanntgegeben hat. Umgesetzt wird die Zusammenarbeit über den Alltrucks-Partnerbetrieb Boeckels aus Willich, der schon seit 2023 eng mit BHFM kooperiert. Im Rahmen der Partnerschaft entstehen neben dem Standort Willich zwei weitere Schulungszentren in Bremen und München, ergänzt durch ein mobiles Schulungsteam für den europäischen Markt. Alltrucks-Vertriebsleiter Peter Ortmann brachte es bei der Bekanntgabe der Kooperation auf den Punkt: „Mit BHFM haben wir einen Partner, der nicht nur redet, sondern macht – und unseren Partnerbetrieben genau das bietet, was sie wirklich brauchen: Praxis, Praxis, Praxis.“ Mit Norman Binde erhält diese Wachstumsstrategie nun zusätzliche Führungsstärke und internationale Erfahrung an der Spitze des Vertriebs. Wir gratulieren Norman Binde herzlich zu seiner neuen Position und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit im Zuge des Netzwerkausbaus von Alltrucks. Quelle: auto.news, 02.02.2026 Hier zum Bericht: https://auto.news/artikel/norman-binde-ist-neuer-managing-director-sales-beim-werkstattkonzept-alltrucks