Alltrucks und BHFM-Technologies: Hochvolt und Wasserstoff Know how für die Werkstattpraxis

Die Antriebstechnologien im Nutzfahrzeugbereich verändern sich. Batterieelektrische Fahrzeuge, Hochvoltsysteme und Wasserstofftechnologien sind zunehmend Teil des Marktes und stellen Werkstätten vor neue technische und organisatorische Anforderungen. Neben geeigneter Werkstattausrüstung und sicheren Arbeitsprozessen wird vor allem eines entscheidend: qualifiziertes Personal, das die neuen Systeme nicht nur theoretisch kennt, sondern in der Praxis sicher damit umgehen kann. Genau hier setzt die Zusammenarbeit zwischen Alltrucks und BHFM-Technologies an. In einem veröffentlichten Beitrag stellt Alltrucks die Kooperation vor und zeigt, wie gemeinsam praxisorientiertes Wissen zu Hochvolt und Wasserstoff in die Nutzfahrzeugwerkstatt gebracht werden soll. Dabei treffen zwei Bereiche aufeinander, die gut zusammenpassen: ein europaweit aufgestelltes Mehrmarken Werkstattnetzwerk für Nutzfahrzeuge und die praktische Kompetenz von BHFM-Technologies in den Bereichen Hochvolt, Batterie, Wasserstoff, technische Dienstleistungen und Qualifizierung. Was ist Alltrucks? Alltrucks ist ein europaweit tätiges unabhängiges Mehrmarken Werkstattnetzwerk für Nutzfahrzeuge. Das Netzwerk unterstützt Werkstätten und Flottenbetreiber bei der Wartung und Reparatur unterschiedlicher Nutzfahrzeugmarken und verbindet technische Unterstützung, Werkstatt Know how und ein großes Partnernetzwerk. Hinter Alltrucks stehen mit Bosch und Knorr-Bremse zwei etablierte Unternehmen aus der Nutzfahrzeug und Automotive Branche. Heute gehören rund 650 unabhängige Partnerwerkstätten in 18 europäischen Ländern zum Alltrucks Netzwerk. Der Mehrmarken Ansatz gewinnt gerade vor dem Hintergrund neuer Antriebstechnologien zusätzlich an Bedeutung. Werkstätten werden zukünftig nicht nur unterschiedliche Fahrzeugmarken betreuen müssen, sondern zunehmend auch verschiedene Antriebskonzepte und technische Systeme. Neben konventionellen Antrieben gehören dazu batterieelektrische Fahrzeuge, Hochvoltbatterien, elektrische Antriebskomponenten und perspektivisch auch immer mehr Wasserstoffsysteme. Damit entwickelt sich die klassische Mehrmarken Werkstatt zunehmend zu einem Betrieb, der auch unterschiedliche Antriebstechnologien sicher beherrschen muss. Warum Alltrucks und BHFM-Technologies zusammenpassen Die Zusammenarbeit verbindet die Werkstattkompetenz und Reichweite von Alltrucks mit dem spezialisierten technischen Know how von BHFM-Technologies. BHFM-Technologies beschäftigt sich täglich mit Hochvoltsystemen, Hochvoltbatterien, Batterieinstandsetzung, Wasserstofftechnologien und alternativen Antrieben. Neben technischen Dienstleistungen gehören auch die Qualifizierung von Fachkräften und die praktische Unterstützung von Unternehmen beim Umgang mit neuen Technologien zu unserem Leistungsbereich. Genau diese Verbindung aus Schulung und eigener technischer Praxis ist für uns besonders wichtig. Inhalte werden nicht ausschließlich aus theoretischen Unterlagen vermittelt. Erfahrungen aus Diagnose, Instandsetzung, Service und technischen Einsätzen fließen direkt in die Qualifizierung ein. Dadurch können Fragestellungen behandelt werden, die tatsächlich im Werkstatt und Servicealltag entstehen. Wie ist ein Hochvoltbatteriesystem aufgebaut? Welche Besonderheiten müssen bei Arbeiten am Fahrzeug berücksichtigt werden? Welche Sicherheitsanforderungen entstehen beim Umgang mit Hochvolt oder Wasserstoff? Und welche technischen Kenntnisse benötigen Fachkräfte, wenn alternative Antriebssysteme nicht mehr nur vereinzelt, sondern regelmäßig in die Werkstatt kommen? Praxisorientierte Trainings direkt am Nutzfahrzeug Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit sind praxisorientierte Schulungen für Hochvolt und Wasserstoffsysteme. Dabei steht bewusst nicht ausschließlich die theoretische Wissensvermittlung im Vordergrund. Teilnehmer sollen direkt an realen Fahrzeugen und Originalkomponenten lernen. Dazu gehören unter anderem Hochvoltbatterien aus Nutzfahrzeugen und Omnibussen sowie entsprechende Komponenten moderner Antriebssysteme. Dieser Ansatz ermöglicht es, technische Zusammenhänge dort zu erklären, wo sie später tatsächlich relevant werden: am Fahrzeug und in der Werkstatt. Ein Batteriesystem auf einer Präsentationsfolie zu betrachten ist etwas anderes, als direkt vor einer realen Hochvoltbatterie zu stehen, ihren Aufbau zu sehen und die einzelnen Komponenten einordnen zu können. Gleiches gilt für Wasserstoffsysteme, bei denen neben technischem Verständnis insbesondere der sichere Umgang und klar definierte Arbeitsprozesse entscheidend sind. Unser Ziel ist deshalb nicht, möglichst viel Theorie in eine Schulung zu packen. Entscheidend ist, dass Fachkräfte nach der Qualifizierung verstehen, mit welchen Systemen sie arbeiten, welche Gefährdungen berücksichtigt werden müssen und wie die erlernten Inhalte im tatsächlichen Werkstattalltag angewendet werden können. Hochvolt Kompetenz wird zum festen Bestandteil des Werkstattalltags Batterieelektrische Nutzfahrzeuge bringen neue Anforderungen mit sich. Wo früher mechanische und klassische elektrische Systeme im Mittelpunkt standen, kommen heute Hochvolt Komponenten, Leistungselektronik und komplexe Batteriesysteme hinzu. Damit verändert sich auch die Fehlersuche. Eine Warnmeldung oder ein technisches Problem lässt sich nicht zwangsläufig mit den bisherigen Diagnose und Reparaturprozessen lösen. Werkstattpersonal benötigt ein Verständnis dafür, wie Hochvoltsysteme aufgebaut sind, wie einzelne Komponenten zusammenarbeiten und welche Sicherheitsmaßnahmen vor und während der Arbeiten erforderlich sind. Gleichzeitig wird die Frage nach der Instandsetzung von Hochvoltbatterien zunehmend relevant. Ein Defekt innerhalb einer Batterie bedeutet nicht automatisch, dass das komplette Batteriesystem ersetzt werden muss. Voraussetzung für alternative Reparaturmöglichkeiten sind jedoch eine professionelle Diagnose, entsprechendes Fachwissen und sichere technische Prozesse. Diese praktische Batteriekompetenz gehört zu den Bereichen, die BHFM-Technologies in die Zusammenarbeit einbringt. Wasserstoff stellt Werkstätten vor zusätzliche Anforderungen Parallel zur batterieelektrischen Mobilität entwickelt sich Wasserstoff insbesondere für bestimmte Anwendungen im Nutzfahrzeugbereich weiter. Für Werkstätten entstehen damit weitere technische Anforderungen. Wasserstoffführende Systeme unterscheiden sich deutlich von klassischen Fahrzeugtechnologien und benötigen spezielle Kenntnisse hinsichtlich Aufbau, Gefährdungen, Sicherheit und Arbeitsabläufen. Unternehmen, die entsprechende Fahrzeuge zukünftig warten oder betreiben möchten, müssen deshalb frühzeitig überlegen, welche Mitarbeiter welche Qualifikationen benötigen und wie geeignete Prozesse im Betrieb aufgebaut werden können. Auch hier ist für BHFM-Technologies der Praxisbezug entscheidend. Die Qualifizierung soll Mitarbeitende nicht nur für eine Technologie sensibilisieren, sondern sie entsprechend ihrer späteren Tätigkeit darauf vorbereiten, sicher und fachgerecht mit den jeweiligen Systemen umzugehen. Qualifizierung ist nur ein Teil der Lösung Mit einer Schulung allein sind die Herausforderungen neuer Antriebstechnologien jedoch nicht abgeschlossen. Sobald Fahrzeuge und Systeme im täglichen Betrieb angekommen sind, entstehen weitere Anforderungen an Diagnose, Service und technische Unterstützung. BHFM-Technologies begleitet Unternehmen deshalb auch über die Qualifizierung hinaus. Dazu gehören unter anderem die Diagnose und Instandsetzung von Hochvoltbatterien, technische Dienstleistungen rund um Wasserstoffsysteme sowie die mobile Feldunterstützung. Unsere Techniker unterstützen Kunden beispielsweise bei Erstinbetriebnahmen, technischen Auffälligkeiten, Diagnose und Fehlersuche direkt vor Ort. Gerade bei neuen Technologien kann dies entscheidend sein, wenn im eigenen Betrieb noch nicht für jede Problemstellung ausreichend Erfahrung oder Kapazität vorhanden ist. Damit entsteht ein durchgängiger Ansatz: Unternehmen können ihre Mitarbeitenden zunächst qualifizieren und gleichzeitig auf technische Unterstützung zurückgreifen, wenn die Systeme im realen Betrieb eingesetzt werden. Gemeinsamer Blick auf die Werkstatt der Zukunft Die Zusammenarbeit zwischen Alltrucks und BHFM-Technologies passt deshalb besonders gut zu der Entwicklung, die derzeit im Nutzfahrzeugmarkt zu beobachten ist. Werkstätten werden auch zukünftig Fahrzeuge warten und reparieren müssen. Die dafür notwendigen Kompetenzen verändern sich jedoch. Mechanik, klassische Elektrik, Hochvolt, Batterie und neue Gassysteme werden zunehmend parallel im Werkstattalltag vorkommen. Für unabhängige Mehrmarken Werkstätten bedeutet das eine besondere Herausforderung. Sie müssen nicht nur verschiedene Hersteller und
Hyundai Kona Hochvoltbatterie erklärt – neues YouTube Video

Hyundai Kona Hochvoltbatterie im Detail: Auftakt unserer neuen Batterieserie Elektrofahrzeuge begegnen uns längst täglich auf der Straße. Doch was steckt eigentlich unter dem Fahrzeugboden? Wie ist eine Hochvoltbatterie aufgebaut? Welche Komponenten befinden sich im Inneren und wie wird aus einzelnen Batteriezellen ein leistungsfähiges Gesamtsystem? Genau dort setzt unsere neue Videoserie an. Bei BHFM-Technologies beschäftigen wir uns täglich mit Hochvolttechnik, Batteriesystemen und alternativen Antrieben. Dieses Wissen möchten wir nicht nur in Schulungen und bei technischen Einsätzen weitergeben, sondern künftig auch auf unserem YouTube Kanal sichtbar machen. Deshalb starten wir eine neue Reihe, in der wir Hochvoltbatterien und Batteriemodule verschiedener Elektrofahrzeuge direkt aus der Praxis betrachten und im Detail erklären. Den Anfang macht die Hochvoltbatterie des Hyundai Kona Elektro. Was steckt wirklich in einer E Auto Batterie? Von außen wirkt eine Hochvoltbatterie zunächst wie ein geschlossenes, massives Bauteil. Tatsächlich verbirgt sich darin jedoch ein komplexes System aus zahlreichen Komponenten, die exakt aufeinander abgestimmt arbeiten müssen. Batteriezellen werden zu Modulen zusammengefasst. Mehrere Module bilden gemeinsam das Batteriesystem. Hinzu kommen elektrische Verbindungen, Überwachungs und Sicherheitstechnik sowie Steuerungskomponenten, die dafür sorgen, dass die Batterie innerhalb ihrer vorgesehenen Betriebsgrenzen arbeitet. Für Fahrerinnen und Fahrer bleibt all das im normalen Betrieb weitgehend unsichtbar. Für Techniker sieht das anders aus. Wer Hochvoltbatterien diagnostizieren, bewerten oder instand setzen möchte, muss verstehen, wie ein Batteriesystem aufgebaut ist und wie seine einzelnen Komponenten zusammenarbeiten. Und genau deshalb öffnen wir in unserer neuen Videoserie den Blick auf die Technik hinter der Elektromobilität. Folge 1: Die Hochvoltbatterie des Hyundai Kona Für den Start der Reihe haben wir uns die Batterie eines Hyundai Kona Elektro vorgenommen. Nicht als theoretische Darstellung auf einer Präsentationsfolie, sondern direkt am realen Bauteil. Im Video betrachten wir die Hochvoltbatterie Schritt für Schritt und erklären ihren grundsätzlichen Aufbau. Dabei geht es unter anderem darum, wie die Batterie strukturiert ist, wie einzelne Batteriemodule in das Gesamtsystem integriert werden und welche Komponenten für Betrieb, Überwachung und Sicherheit relevant sind. So entsteht ein Einblick, den man im normalen Fahrzeugbetrieb kaum bekommt. Denn eine Hochvoltbatterie ist weit mehr als nur ein großer Energiespeicher. Sie ist ein technisch komplexes Gesamtsystem, bei dem mechanische Konstruktion, elektrische Verschaltung, Überwachung, Kommunikation und Sicherheit miteinander zusammenspielen. Warum der Aufbau einer Hochvoltbatterie so wichtig ist Mit der zunehmenden Anzahl an Elektrofahrzeugen steigt auch die Bedeutung professioneller Batteriekompetenz. Dabei geht es nicht ausschließlich darum, eine Batterie als vollständiges Bauteil auszutauschen. Insbesondere bei Diagnose und Batterieinstandsetzung ist entscheidend zu verstehen, wo ein Fehler entsteht und welche Komponente tatsächlich betroffen ist. Liegt eine Auffälligkeit an einem einzelnen Modul vor? Gibt es Probleme bei der elektrischen Verbindung? Welche Werte liefert die Batterieüberwachung? Und lässt sich ein Batteriesystem fachgerecht prüfen oder instand setzen? Solche Fragen lassen sich nur beantworten, wenn das technische Verständnis für den Aufbau des Systems vorhanden ist. Für uns bei BHFM-Technologies gehört deshalb beides zusammen: theoretisches Fachwissen und praktische Erfahrung am realen Batteriesystem. Genau diesen Ansatz möchten wir auch mit unserer neuen Videoserie vermitteln. Vom einzelnen Batteriemodul zum Gesamtsystem Ein besonders interessanter Bereich innerhalb einer Hochvoltbatterie sind die Batteriemodule. Sie bilden einen wesentlichen Bestandteil des Energiespeichers und bestehen wiederum aus einzelnen Batteriezellen. Erst das Zusammenspiel vieler dieser Zellen und Module ermöglicht die für ein Elektrofahrzeug erforderliche elektrische Leistung und Energiemenge. Doch damit dieses System zuverlässig funktioniert, müssen zahlreiche Faktoren überwacht werden. Spannungen, Temperaturen und weitere Betriebszustände spielen beispielsweise eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig muss die Batterie vor kritischen Betriebszuständen geschützt werden. Eine zentrale Aufgabe übernimmt dabei das Batteriemanagementsystem, kurz BMS. Es überwacht wichtige Batterieparameter und trägt dazu bei, dass die Hochvoltbatterie innerhalb ihrer definierten Grenzen betrieben wird. Für die Fehlersuche und Diagnose ist das Verständnis dieser Zusammenhänge besonders wichtig. Denn eine Auffälligkeit im Batteriesystem bedeutet nicht automatisch, dass die komplette Hochvoltbatterie technisch unbrauchbar ist. Eine fundierte Diagnose beginnt deshalb nicht beim Austausch, sondern beim Verständnis des Systems. Batterietechnik sichtbar und verständlich machen Mit unserer neuen Reihe möchten wir genau dieses Verständnis fördern. Nicht nur für Menschen, die bereits täglich an Elektrofahrzeugen arbeiten, sondern auch für alle, die einen tieferen Einblick in moderne Batterietechnik erhalten möchten. Dabei soll es nicht bei der Hyundai Kona Batterie bleiben. In den kommenden Folgen nehmen wir weitere Hochvoltbatterien und Batteriemodule aus unterschiedlichen Elektrofahrzeugen genauer unter die Lupe. Die Systeme unterscheiden sich je nach Hersteller und Fahrzeug teilweise deutlich voneinander. Gerade diese Unterschiede machen den Blick ins Innere besonders interessant. Wie sind andere Batteriesysteme aufgebaut? Welche technischen Lösungen kommen zum Einsatz? Wo liegen Gemeinsamkeiten und wo unterscheiden sich die Konzepte? Diese Fragen möchten wir in den nächsten Folgen direkt an den jeweiligen Komponenten beantworten. Batteriekompetenz aus der Praxis Für BHFM-Technologies ist die Beschäftigung mit Hochvoltbatterien kein reines Content Thema. Batterietechnik, Hochvolt und alternative Antriebe gehören zu unseren täglichen technischen Aufgaben. Unsere Spezialisten beschäftigen sich unter anderem mit Diagnose, Prüfung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien sowie mit technischen Dienstleistungen rund um moderne Antriebssysteme. Diese praktische Erfahrung bildet auch die Grundlage unserer Videoserie. Unser Anspruch ist deshalb nicht, Elektromobilität nur oberflächlich zu erklären. Wir möchten Technik so zeigen, wie wir ihr in der Praxis begegnen: direkt am Bauteil, nachvollziehbar erklärt und mit dem Blick auf die Aspekte, die für einen professionellen Umgang mit Hochvoltsystemen tatsächlich relevant sind. Der Hyundai Kona macht den Anfang Die erste Folge ist damit gleichzeitig der Startpunkt für eine Reihe, die weiter wachsen wird. Mit der Hochvoltbatterie des Hyundai Kona werfen wir einen ersten detaillierten Blick hinter die Verkleidung moderner Elektromobilität und zeigen, was normalerweise verborgen bleibt. Wer wissen möchte, wie eine Hochvoltbatterie aufgebaut ist, welche Rolle Batteriemodule innerhalb des Systems spielen und welche Technik hinter einem Elektrofahrzeug steckt, kann sich die erste Folge jetzt auf unserem YouTube Kanal ansehen. Jetzt das Video ansehen und einen Blick ins Innere der Hyundai Kona Hochvoltbatterie werfen. Und das war erst der Anfang. In den kommenden Folgen öffnen wir weitere Batteriesysteme und zeigen, welche technischen Lösungen andere Elektrofahrzeuge unter ihrem Fahrzeugboden verbergen.
Wie viel Energie steckt eigentlich in einem Fahrzeug?

Die meisten Menschen unterschätzen, welche enormen Energiemengen moderne Fahrzeuge mit sich führen. Während bei Hochvoltbatterien häufig über Spannungen von bis zu 800 Volt gesprochen wird, gerät oft in Vergessenheit, dass auch konventionelle Kraftstoffe enorme Energiespeicher darstellen. Ein typischer Benzintank eines Pkw enthält rund 550 kWh Energie – das entspricht etwa der siebenfachen Energiemenge einer 80-kWh-Hochvoltbatterie eines Elektrofahrzeugs. Ein Diesel-Lkw transportiert mit einem 500-Liter-Tank sogar rund 5.000 kWh chemische Energie. Der Vergleich zeigt gleichzeitig, wie effizient elektrische Antriebe arbeiten: Obwohl die Batterie eines Elektrofahrzeugs deutlich weniger Energie speichert als ein voller Kraftstofftank, erreicht das Fahrzeug vergleichbare Reichweiten. Der Grund dafür ist der wesentlich höhere Wirkungsgrad des elektrischen Antriebs, der einen deutlich größeren Anteil der gespeicherten Energie tatsächlich in Bewegung umsetzt. Typische Energieinhalte verschiedener Energiespeicher Energiespeicher Typische Größe Typischer Energieinhalt 12-V-Batterie 60–100 Ah 0,7–1,2 kWh 48-V-Batterie 0,5–2 kWh 0,5–2 kWh Hybridbatterie (HEV) 1–3 kWh 1–3 kWh Plug-in-Hybrid-Batterie (PHEV) 10–30 kWh 10–30 kWh Hochvoltbatterie Pkw (400 V) 60–100 kWh 60–100 kWh Hochvoltbatterie Pkw (800 V) 80–120 kWh 80–120 kWh Hochvoltbatterie Bus/Lkw 300–700 kWh 300–700 kWh Benzintank 50–70 l 450–630 kWh Dieseltank Pkw 50–80 l 500–800 kWh Dieseltank Lkw 400–600 l 4.000–6.000 kWh Wasserstofftank Pkw (700 bar) 5–7 kg 165–230 kWh Wasserstofftank Bus/Lkw (350 bar) 30–60 kg 1.000–2.000 kWh Vergleich der Energiemengen System Typischer Energieinhalt 12-V-Batterie ca. 1 kWh Mild-Hybrid (48 V) ca. 1 kWh Hybridfahrzeug ca. 2 kWh Plug-in-Hybrid ca. 20 kWh Elektrofahrzeug ca. 80 kWh Wasserstoff-Pkw ca. 180 kWh Benzin-Pkw ca. 550 kWh Diesel-Lkw ca. 5.000 kWh Fazit: Unabhängig davon, ob die Energie in einer Batterie, einem Wasserstofftank oder einem Kraftstofftank gespeichert wird – alle Energiespeicher erfordern einen sachgerechten und sicheren Umgang. Die Kenntnis der tatsächlich gespeicherten Energiemengen hilft dabei, Risiken richtig einzuschätzen und gleichzeitig die hohe Effizienz moderner Elektrofahrzeuge besser zu verstehen.
Neue Trocknungskammer für Batteriesysteme – Eigenentwicklung von BHFM Technologies

Mit der zunehmenden Verbreitung von Hochvolt-Batteriesystemen steigen auch die Anforderungen an professionelle Reparatur- und Instandsetzungslösungen.Die BHFM Technologies GmbH erweitert daher ihr Leistungsportfolio um eine speziell entwickelte Trocknungskammer für Batteriesysteme – vollständig als Eigenentwicklung konstruiert und aufgebaut. Gerade bei Schäden an Dichtungen oder Undichtigkeiten in Batteriesystemen kann Feuchtigkeit zu erheblichen Problemen führen. Eindringende Nässe gefährdet nicht nur die Sicherheit des Systems, sondern kann auch Korrosion, Isolationsfehler oder dauerhafte Schäden an sensiblen Komponenten verursachen. Unsere neue Trocknungskammer ermöglicht eine kontrollierte und professionelle Trocknung von Hochvolt-Batterien und einzelnen Batteriesystemen unter definierten Bedingungen. Dabei stehen Sicherheit, Prozesskontrolle und Qualität im Mittelpunkt. Die Entwicklung der Anlage basiert auf unserer langjährigen Erfahrung im Bereich: Mit der neuen Lösung schaffen wir eine wichtige Grundlage für nachhaltige und wirtschaftliche Reparaturen moderner Batteriesysteme. Besonders im Bereich der Dichtungsdefekte bietet die fachgerechte Trocknung eine entscheidende Möglichkeit, Batteriesysteme sicher instand zu setzen und Ressourcen zu schonen. Die vollständige Eigenentwicklung erlaubt es uns zudem, die Anlage exakt auf die Anforderungen moderner Batteriesysteme anzupassen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. BHFM Technologies steht für innovative Lösungen rund um Batteriesicherheit, Hochvolt-Systeme und professionelle Reparaturkonzepte für die Elektromobilität von morgen.
Daniel Herzig zu Gast im TraWeBa Online-Workshop, Trends in der Batteriesicherheit

Die BHFM Technologies GmbH war zu Gast beim Online-Workshop des TraWeBa-Projekts zum Thema„Trends in der Batteriesicherheit – Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette“. Im Rahmen spannender Fachvorträge und intensiver Diskussionen standen aktuelle Herausforderungen rund um Batteriesicherheit, Repair, Second Use sowie praktische Anforderungen entlang der Re-X Strategien im Fokus. Unser Geschäftsführer Daniel Herzig sprach über zentrale Themen aus der Praxis: ⚡ Sicherheit im Aftersales bei Arbeiten an Batteriesystemen⚡ Brandschutzkonzepte für Lithium-Batterien⚡ Sicherheit bei Arbeiten an Hochvolt-Systemen⚡ Die enorme Bedeutung von Ausbildung, Qualifikation und praktischer Erfahrung im Umgang mit Hochvolttechnik Gerade im Bereich moderner Batteriesysteme zeigt sich täglich, wie wichtig klare Sicherheitsprozesse, fundiertes Fachwissen und kontinuierliche Weiterbildung sind. Wir bedanken uns für die tollen Gespräche, den fachlichen Austausch und die Möglichkeit, unsere Erfahrungen mit Expertinnen und Experten entlang der Batterie-Wertschöpfungskette zu teilen. Ebenfalls haben Prof. Roland Goertz, Lehrstuhlinhaber Chemische Sicherheit und Abwehrender Brandschutz an der Uni Wuppertal und Melchior Staudacher von PEM MOTION Vielen Dank an die Veranstalter und alle Teilnehmenden für den wertvollen Austausch!