Alltrucks und BHFM-Technologies: Hochvolt und Wasserstoff Know how für die Werkstattpraxis

Die Antriebstechnologien im Nutzfahrzeugbereich verändern sich. Batterieelektrische Fahrzeuge, Hochvoltsysteme und Wasserstofftechnologien sind zunehmend Teil des Marktes und stellen Werkstätten vor neue technische und organisatorische Anforderungen. Neben geeigneter Werkstattausrüstung und sicheren Arbeitsprozessen wird vor allem eines entscheidend: qualifiziertes Personal, das die neuen Systeme nicht nur theoretisch kennt, sondern in der Praxis sicher damit umgehen kann. Genau hier setzt die Zusammenarbeit zwischen Alltrucks und BHFM-Technologies an. In einem veröffentlichten Beitrag stellt Alltrucks die Kooperation vor und zeigt, wie gemeinsam praxisorientiertes Wissen zu Hochvolt und Wasserstoff in die Nutzfahrzeugwerkstatt gebracht werden soll. Dabei treffen zwei Bereiche aufeinander, die gut zusammenpassen: ein europaweit aufgestelltes Mehrmarken Werkstattnetzwerk für Nutzfahrzeuge und die praktische Kompetenz von BHFM-Technologies in den Bereichen Hochvolt, Batterie, Wasserstoff, technische Dienstleistungen und Qualifizierung. Was ist Alltrucks? Alltrucks ist ein europaweit tätiges unabhängiges Mehrmarken Werkstattnetzwerk für Nutzfahrzeuge. Das Netzwerk unterstützt Werkstätten und Flottenbetreiber bei der Wartung und Reparatur unterschiedlicher Nutzfahrzeugmarken und verbindet technische Unterstützung, Werkstatt Know how und ein großes Partnernetzwerk. Hinter Alltrucks stehen mit Bosch und Knorr-Bremse zwei etablierte Unternehmen aus der Nutzfahrzeug und Automotive Branche. Heute gehören rund 650 unabhängige Partnerwerkstätten in 18 europäischen Ländern zum Alltrucks Netzwerk. Der Mehrmarken Ansatz gewinnt gerade vor dem Hintergrund neuer Antriebstechnologien zusätzlich an Bedeutung. Werkstätten werden zukünftig nicht nur unterschiedliche Fahrzeugmarken betreuen müssen, sondern zunehmend auch verschiedene Antriebskonzepte und technische Systeme. Neben konventionellen Antrieben gehören dazu batterieelektrische Fahrzeuge, Hochvoltbatterien, elektrische Antriebskomponenten und perspektivisch auch immer mehr Wasserstoffsysteme. Damit entwickelt sich die klassische Mehrmarken Werkstatt zunehmend zu einem Betrieb, der auch unterschiedliche Antriebstechnologien sicher beherrschen muss. Warum Alltrucks und BHFM-Technologies zusammenpassen Die Zusammenarbeit verbindet die Werkstattkompetenz und Reichweite von Alltrucks mit dem spezialisierten technischen Know how von BHFM-Technologies. BHFM-Technologies beschäftigt sich täglich mit Hochvoltsystemen, Hochvoltbatterien, Batterieinstandsetzung, Wasserstofftechnologien und alternativen Antrieben. Neben technischen Dienstleistungen gehören auch die Qualifizierung von Fachkräften und die praktische Unterstützung von Unternehmen beim Umgang mit neuen Technologien zu unserem Leistungsbereich. Genau diese Verbindung aus Schulung und eigener technischer Praxis ist für uns besonders wichtig. Inhalte werden nicht ausschließlich aus theoretischen Unterlagen vermittelt. Erfahrungen aus Diagnose, Instandsetzung, Service und technischen Einsätzen fließen direkt in die Qualifizierung ein. Dadurch können Fragestellungen behandelt werden, die tatsächlich im Werkstatt und Servicealltag entstehen. Wie ist ein Hochvoltbatteriesystem aufgebaut? Welche Besonderheiten müssen bei Arbeiten am Fahrzeug berücksichtigt werden? Welche Sicherheitsanforderungen entstehen beim Umgang mit Hochvolt oder Wasserstoff? Und welche technischen Kenntnisse benötigen Fachkräfte, wenn alternative Antriebssysteme nicht mehr nur vereinzelt, sondern regelmäßig in die Werkstatt kommen? Praxisorientierte Trainings direkt am Nutzfahrzeug Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit sind praxisorientierte Schulungen für Hochvolt und Wasserstoffsysteme. Dabei steht bewusst nicht ausschließlich die theoretische Wissensvermittlung im Vordergrund. Teilnehmer sollen direkt an realen Fahrzeugen und Originalkomponenten lernen. Dazu gehören unter anderem Hochvoltbatterien aus Nutzfahrzeugen und Omnibussen sowie entsprechende Komponenten moderner Antriebssysteme. Dieser Ansatz ermöglicht es, technische Zusammenhänge dort zu erklären, wo sie später tatsächlich relevant werden: am Fahrzeug und in der Werkstatt. Ein Batteriesystem auf einer Präsentationsfolie zu betrachten ist etwas anderes, als direkt vor einer realen Hochvoltbatterie zu stehen, ihren Aufbau zu sehen und die einzelnen Komponenten einordnen zu können. Gleiches gilt für Wasserstoffsysteme, bei denen neben technischem Verständnis insbesondere der sichere Umgang und klar definierte Arbeitsprozesse entscheidend sind. Unser Ziel ist deshalb nicht, möglichst viel Theorie in eine Schulung zu packen. Entscheidend ist, dass Fachkräfte nach der Qualifizierung verstehen, mit welchen Systemen sie arbeiten, welche Gefährdungen berücksichtigt werden müssen und wie die erlernten Inhalte im tatsächlichen Werkstattalltag angewendet werden können. Hochvolt Kompetenz wird zum festen Bestandteil des Werkstattalltags Batterieelektrische Nutzfahrzeuge bringen neue Anforderungen mit sich. Wo früher mechanische und klassische elektrische Systeme im Mittelpunkt standen, kommen heute Hochvolt Komponenten, Leistungselektronik und komplexe Batteriesysteme hinzu. Damit verändert sich auch die Fehlersuche. Eine Warnmeldung oder ein technisches Problem lässt sich nicht zwangsläufig mit den bisherigen Diagnose und Reparaturprozessen lösen. Werkstattpersonal benötigt ein Verständnis dafür, wie Hochvoltsysteme aufgebaut sind, wie einzelne Komponenten zusammenarbeiten und welche Sicherheitsmaßnahmen vor und während der Arbeiten erforderlich sind. Gleichzeitig wird die Frage nach der Instandsetzung von Hochvoltbatterien zunehmend relevant. Ein Defekt innerhalb einer Batterie bedeutet nicht automatisch, dass das komplette Batteriesystem ersetzt werden muss. Voraussetzung für alternative Reparaturmöglichkeiten sind jedoch eine professionelle Diagnose, entsprechendes Fachwissen und sichere technische Prozesse. Diese praktische Batteriekompetenz gehört zu den Bereichen, die BHFM-Technologies in die Zusammenarbeit einbringt. Wasserstoff stellt Werkstätten vor zusätzliche Anforderungen Parallel zur batterieelektrischen Mobilität entwickelt sich Wasserstoff insbesondere für bestimmte Anwendungen im Nutzfahrzeugbereich weiter. Für Werkstätten entstehen damit weitere technische Anforderungen. Wasserstoffführende Systeme unterscheiden sich deutlich von klassischen Fahrzeugtechnologien und benötigen spezielle Kenntnisse hinsichtlich Aufbau, Gefährdungen, Sicherheit und Arbeitsabläufen. Unternehmen, die entsprechende Fahrzeuge zukünftig warten oder betreiben möchten, müssen deshalb frühzeitig überlegen, welche Mitarbeiter welche Qualifikationen benötigen und wie geeignete Prozesse im Betrieb aufgebaut werden können. Auch hier ist für BHFM-Technologies der Praxisbezug entscheidend. Die Qualifizierung soll Mitarbeitende nicht nur für eine Technologie sensibilisieren, sondern sie entsprechend ihrer späteren Tätigkeit darauf vorbereiten, sicher und fachgerecht mit den jeweiligen Systemen umzugehen. Qualifizierung ist nur ein Teil der Lösung Mit einer Schulung allein sind die Herausforderungen neuer Antriebstechnologien jedoch nicht abgeschlossen. Sobald Fahrzeuge und Systeme im täglichen Betrieb angekommen sind, entstehen weitere Anforderungen an Diagnose, Service und technische Unterstützung. BHFM-Technologies begleitet Unternehmen deshalb auch über die Qualifizierung hinaus. Dazu gehören unter anderem die Diagnose und Instandsetzung von Hochvoltbatterien, technische Dienstleistungen rund um Wasserstoffsysteme sowie die mobile Feldunterstützung. Unsere Techniker unterstützen Kunden beispielsweise bei Erstinbetriebnahmen, technischen Auffälligkeiten, Diagnose und Fehlersuche direkt vor Ort. Gerade bei neuen Technologien kann dies entscheidend sein, wenn im eigenen Betrieb noch nicht für jede Problemstellung ausreichend Erfahrung oder Kapazität vorhanden ist. Damit entsteht ein durchgängiger Ansatz: Unternehmen können ihre Mitarbeitenden zunächst qualifizieren und gleichzeitig auf technische Unterstützung zurückgreifen, wenn die Systeme im realen Betrieb eingesetzt werden. Gemeinsamer Blick auf die Werkstatt der Zukunft Die Zusammenarbeit zwischen Alltrucks und BHFM-Technologies passt deshalb besonders gut zu der Entwicklung, die derzeit im Nutzfahrzeugmarkt zu beobachten ist. Werkstätten werden auch zukünftig Fahrzeuge warten und reparieren müssen. Die dafür notwendigen Kompetenzen verändern sich jedoch. Mechanik, klassische Elektrik, Hochvolt, Batterie und neue Gassysteme werden zunehmend parallel im Werkstattalltag vorkommen. Für unabhängige Mehrmarken Werkstätten bedeutet das eine besondere Herausforderung. Sie müssen nicht nur verschiedene Hersteller und

BHFM-Technologies auf der Hydrogen Technology World Expo 2026

Drei Tage Wasserstofftechnologie, internationale Unternehmen, neue Lösungen und vor allem viele persönliche Gespräche: BHFM-Technologies ist in diesem Jahr als Aussteller auf der Hydrogen Technology World Expo 2026 in Hamburg vertreten. Vom 20. bis 22. Oktober 2026 trifft sich in Hamburg ein großer Teil der internationalen Wasserstoffbranche. Unternehmen, Entwickler, Hersteller und Dienstleister präsentieren Technologien und Lösungen rund um Wasserstoffproduktion, Speicherung, Infrastruktur, Mobilität und industrielle Anwendungen. Für uns ist die Messe dabei vor allem eines: Eine Gelegenheit, über die praktische Anwendung von Wasserstofftechnologien zu sprechen. Denn neue Systeme zu entwickeln und auf den Markt zu bringen ist nur der Anfang. Sobald Wasserstofftechnologie im täglichen Betrieb eingesetzt wird, entstehen neue Anforderungen an Service, Wartung, Qualifikation und technische Unterstützung. Genau dort setzt BHFM-Technologies an. Gemeinsam am Stand 6M19 Auf der Hydrogen Technology World Expo sind wir gemeinsam mit HyCologne Wasserstoff Region Rheinland e. V., EMCEL GmbH und Hystar auf einem Gemeinschaftsstand vertreten. Zu finden sind wir in Halle B6 am Stand 6M19. Der gemeinsame Auftritt verbindet unterschiedliche Kompetenzen und Perspektiven innerhalb der Wasserstoffbranche. Für BHFM-Technologies steht dabei insbesondere die praktische Serviceperspektive im Mittelpunkt. Unser Fokus liegt auf einer Frage, die mit zunehmender Verbreitung von Wasserstofftechnologien immer wichtiger wird: Was passiert mit einem Wasserstoffsystem, nachdem es entwickelt, gebaut und in Betrieb genommen wurde? Wasserstofftechnologie muss auch im Alltag funktionieren Die Hydrogen Technology World Expo zeigt eindrucksvoll, wie schnell sich die Wasserstoffbranche entwickelt. Neue Komponenten, Fahrzeuge, Speichersysteme, Produktionslösungen und Infrastrukturen entstehen und werden zunehmend in reale Anwendungen überführt. Doch mit jeder neuen Anwendung wächst gleichzeitig der Bedarf an Strukturen für den späteren Betrieb. Wer wartet die Systeme? Wer unterstützt bei technischen Störungen? Wie werden Mitarbeitende für einen sicheren Umgang mit Wasserstoff qualifiziert? Was passiert, wenn technische Unterstützung nicht in einer zentralen Werkstatt, sondern direkt am Einsatzort benötigt wird? Genau diese Fragen beschäftigen uns bei BHFM-Technologies täglich. Deshalb sprechen wir in Hamburg nicht nur über zukünftige Wasserstofftechnologien, sondern vor allem darüber, wie diese Technologien sicher und zuverlässig in der Praxis eingesetzt werden können. Wasserstoff Trainings: Qualifikation für neue Technologien Ein Schwerpunkt unseres Messeauftritts sind unsere Wasserstoff Trainings. Der sichere Umgang mit Wasserstoffsystemen setzt voraus, dass Mitarbeitende die Technologie verstehen, mögliche Gefährdungen kennen und entsprechend ihrer jeweiligen Tätigkeit qualifiziert sind. Dabei unterscheiden sich die Anforderungen deutlich. Nicht jeder Mitarbeitende muss selbst Arbeiten am wasserstoffführenden System durchführen. Fachkräfte, die direkt an solchen Systemen arbeiten, benötigen dagegen ein wesentlich tiefergehendes technisches Verständnis und eine entsprechende Qualifikation. Unsere Trainings orientieren sich deshalb an den tatsächlichen Aufgaben der jeweiligen Teilnehmer. Von grundlegenden Kenntnissen über Wasserstoff und den sicheren Umgang mit entsprechenden Systemen bis hin zur fachgerechten Arbeit an Fahrzeugen und Gassystemen steht für uns immer der Praxisbezug im Mittelpunkt. Das große Interesse und die vielen Fragen während der Messe zeigen uns erneut, wie wichtig der Aufbau dieser Kompetenzen für Unternehmen wird, die Wasserstofftechnologien einsetzen oder zukünftig einsetzen möchten. MEGC Service: Zuverlässigkeit für die Wasserstofflogistik Ein weiteres Thema, das wir auf unserem Stand vorstellen, ist unser Service rund um MEGC Wasserstoff Trailer. MEGC Systeme spielen eine wichtige Rolle beim Transport und bei der Bereitstellung von Wasserstoff. Gleichzeitig handelt es sich um technisch anspruchsvolle und sicherheitsrelevante Systeme, die zuverlässig gewartet und geprüft werden müssen. BHFM-Technologies unterstützt Betreiber unter anderem bei Wartungsarbeiten, technischen Prüfungen, Sichtungen und der Dokumentation der durchgeführten Arbeiten sowie bei der Begleitung notwendiger Prüftermine. Unser Ziel ist ein verlässlicher Serviceprozess, bei dem technische Arbeiten, Prüfanforderungen und Dokumentation sinnvoll miteinander verbunden werden. Denn gerade im praktischen Betrieb entscheidet nicht nur die Leistungsfähigkeit eines Systems über seinen Erfolg. Verfügbarkeit, Wartbarkeit und ein funktionierender technischer Service sind mindestens genauso wichtig. Mobile Feldunterstützung: Technische Kompetenz direkt vor Ort Nicht jedes technische Problem entsteht dort, wo bereits die passende Werkstatt, das notwendige Equipment und die entsprechende Fachkompetenz vorhanden sind. Wasserstofffahrzeuge und andere H2 Systeme befinden sich im realen Einsatz bei Herstellern, Betreibern, Verkehrsunternehmen und weiteren Anwendern. Deshalb gehört unsere mobile Feldunterstützung zu den Leistungen, über die wir auf der Expo besonders intensiv sprechen. Unsere Techniker und Mechaniker unterstützen Kunden direkt vor Ort. Das kann bereits bei der Erstinbetriebnahme eines Systems beginnen und reicht über Diagnose und Fehlersuche bis hin zur technischen Instandsetzung. Gerade bei neuen Technologien ist diese Flexibilität entscheidend. Wenn ein technisches Problem auftritt, muss nicht immer das System zur Kompetenz gebracht werden. Manchmal muss die Kompetenz zum System kommen. Viele Gespräche, neue Kontakte und unterschiedliche Perspektiven Neben den technischen Themen sind es vor allem die persönlichen Begegnungen, die eine Messe wie die Hydrogen Technology World Expo besonders wertvoll machen. Bereits die ersten Messetage haben uns zahlreiche interessante Gespräche gebracht. Wir konnten neue Unternehmen und Persönlichkeiten kennenlernen, bestehende Kontakte vertiefen und uns über sehr unterschiedliche Herausforderungen innerhalb der Wasserstoffbranche austauschen. Besonders interessant sind für uns die Gespräche mit Menschen, die Wasserstofftechnologien bereits praktisch einsetzen oder gerade vor ihrer Einführung stehen. Denn unabhängig davon, ob es um Fahrzeuge, Speicherlösungen, Infrastruktur oder andere Anwendungen geht, entstehen immer wieder ähnliche Fragen: Wie stellen wir einen zuverlässigen Betrieb sicher? Wie bauen wir intern das notwendige Fachwissen auf? Welche Serviceprozesse benötigen wir? Wie können Wartung und Prüfung zuverlässig organisiert werden? Und wer unterstützt uns, wenn das eigene Know how oder die eigenen Kapazitäten nicht ausreichen? Genau dieser direkte Austausch liefert wertvolle Einblicke in die tatsächlichen Anforderungen des Marktes. Wasserstoff braucht mehr als innovative Technik Die Hydrogen Technology World Expo zeigt die gesamte Bandbreite der Wasserstofftechnologie. Von Erzeugung und Elektrolyse über Speicherung und Transport bis hin zu Brennstoffzellen, Mobilität und industriellen Anwendungen werden unterschiedlichste technische Lösungen präsentiert. Für uns zeigt diese Vielfalt gleichzeitig, dass Wasserstoff nicht als einzelne Technologie betrachtet werden kann. Damit Anwendungen langfristig funktionieren, müssen Entwicklung, Produktion, Infrastruktur, Betrieb, Sicherheit, Qualifikation und Service zusammenspielen. Und genau an dieser Schnittstelle sieht BHFM-Technologies seine Aufgabe. Wir entwickeln keine Elektrolyseure und produzieren keine Wasserstofffahrzeuge. Unser Beitrag beginnt dort, wo die vorhandene Technologie praktisch eingesetzt und langfristig betrieben werden muss. Unser Beitrag zum zuverlässigen Betrieb von Wasserstoffsystemen Mit unseren Wasserstoff Trainings bereiten wir Menschen auf den Umgang mit neuen Systemen vor. Mit unserem MEGC Service unterstützen wir bei Wartung und Prüfung wasserstoffführender Transportsysteme. Mit unserer mobilen Feldunterstützung bringen wir technische Kompetenz direkt dorthin,

BHFM-Technologies beim TRAWEBA Battery Spotlight: Batterieinstandsetzung im Fokus

Was passiert mit einer Hochvoltbatterie, wenn ihre Leistung nachlässt oder ein technischer Defekt auftritt? Muss das komplette Batteriesystem ersetzt werden? Kann die Batterie fachgerecht instand gesetzt werden? Welche Komponenten lassen sich weiterhin nutzen? Und wie kann eine Kreislaufwirtschaft aussehen, bei der der Wert einer Batterie möglichst lange erhalten bleibt? Genau diese Fragen beschäftigen uns bei BHFM-Technologies täglich. Am 8. Oktober 2026 war unser Geschäftsführer Daniel Herzig als Speaker beim digitalen Battery Spotlight von TRAWEBA dabei und stellte unsere Arbeit sowie unsere Perspektive auf die Zukunft moderner Batteriesysteme vor. Sein Thema: „Battery Repair and Product-Oriented Circular Economy“ – Batterieinstandsetzung und produktorientierte Kreislaufwirtschaft. Damit stand ein Bereich im Mittelpunkt, der mit der wachsenden Zahl elektrifizierter Fahrzeuge zunehmend an Bedeutung gewinnt: der professionelle Umgang mit Hochvoltbatterien über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg. Hochvoltbatterien sind wertvolle technische Systeme Eine Hochvoltbatterie ist weit mehr als ein Verschleißteil, das bei einem Defekt vollständig ersetzt werden muss. Sie besteht aus zahlreichen einzelnen Komponenten, Batteriezellen, Modulen, elektrischen Verbindungen, Sensorik und Steuerungssystemen, die gemeinsam ein komplexes Gesamtsystem bilden. Tritt innerhalb dieses Systems eine Störung auf, bedeutet das nicht automatisch, dass die komplette Batterie technisch unbrauchbar ist. Deshalb beginnt eine professionelle Batterieinstandsetzung für uns immer mit einer entscheidenden Frage: Was ist tatsächlich defekt? Erst wenn die Ursache einer technischen Auffälligkeit eindeutig identifiziert wurde, lässt sich beurteilen, welcher weitere Weg sinnvoll ist. Kann die Batterie repariert werden? Können einzelne Komponenten oder Module weiterverwendet werden? Oder ist das Recycling tatsächlich die technisch sinnvollste Option? Diese differenzierte Betrachtung war ein zentraler Bestandteil von Daniels Vortrag beim Battery Spotlight. Reparieren, bevor wertvolle Ressourcen verloren gehen Die Elektromobilität sorgt dafür, dass immer mehr Hochvoltbatterien in Fahrzeugen und anderen Anwendungen eingesetzt werden. Damit steigt langfristig auch die Zahl der Batteriesysteme, die diagnostiziert, gewartet, repariert oder einem weiteren Lebenszyklus zugeführt werden müssen. Für uns ist deshalb entscheidend, Batterien möglichst lange auf einer möglichst hohen Wertschöpfungsstufe zu halten. Das bedeutet: Eine funktionsfähige Batterie weiter nutzen, eine reparierbare Batterie instand setzen und erst dann recyceln, wenn andere technisch sinnvolle Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Genau hier setzt der Gedanke einer produktorientierten Kreislaufwirtschaft an. Recycling ist ein wichtiger Bestandteil der Batteriekreislaufwirtschaft. Es sollte jedoch nicht automatisch der erste Schritt sein. Wenn sich die Lebensdauer eines Batteriesystems durch Diagnose, Reparatur oder gezielte Weiterverwendung verlängern lässt, können vorhandene Ressourcen länger genutzt und gleichzeitig wirtschaftliche Werte erhalten werden. Batterieinstandsetzung als Bestandteil der Kreislaufwirtschaft Bei BHFM-Technologies beschäftigen wir uns bereits heute praktisch mit Diagnose, technischer Bewertung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien. Dabei zeigt sich immer wieder, dass ein pauschaler Blick auf ein Batteriesystem nicht ausreicht. Eine Fehlermeldung oder ein Leistungsverlust kann unterschiedliche Ursachen haben. Ein einzelnes Modul kann auffällig sein. Elektrische Verbindungen können Probleme verursachen. Komponenten der Überwachung oder Kommunikation können betroffen sein. Erst eine fundierte technische Diagnose ermöglicht es, die tatsächliche Ursache einzugrenzen und eine wirtschaftlich sowie technisch sinnvolle Entscheidung zu treffen. Genau diese praktische Perspektive brachte Daniel beim Battery Spotlight ein. TRAWEBA fasst seinen Beitrag entsprechend als Ansatz zusammen, bei dem professionelle Batteriediagnose, Reparatur, Remanufacturing und Wiederverwendung dazu beitragen können, die Lebensdauer von Batteriesystemen zu verlängern und gleichzeitig Kosten, Ressourcenverbrauch und Abfall zu reduzieren. Nicht nur Recycling, sondern Werterhalt Beim Thema Kreislaufwirtschaft wird häufig zuerst über Recycling gesprochen. Für Hochvoltbatterien greift dieser Ansatz aus unserer Sicht zu kurz. Eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sollte versuchen, den vorhandenen Wert eines Produktes möglichst lange zu erhalten. Bei einer Batterie bedeutet das zunächst, ihren Zustand zu kennen. Anschließend kann entschieden werden, welche Option technisch sinnvoll ist: Weiterbetrieb. Reparatur. Aufarbeitung. Weiterverwendung. Recycling. Je länger eine Batterie oder ihre Komponenten auf einer höheren Wertschöpfungsstufe verbleiben können, desto besser werden vorhandene Ressourcen genutzt. Dieser Ansatz gewinnt insbesondere für Werkstätten, Flottenbetreiber, Fahrzeughersteller und Serviceorganisationen an Bedeutung. Denn mit zunehmendem Alter der Elektrofahrzeugflotte werden Entscheidungen über Reparatur und Weiterverwendung immer häufiger Teil des normalen Servicealltags. Diagnose ist die Grundlage jeder Entscheidung Eine nachhaltige Nutzung von Hochvoltbatterien funktioniert nur, wenn ihr technischer Zustand zuverlässig bewertet werden kann. Deshalb spielt die Batteriediagnose eine zentrale Rolle. Es reicht nicht aus, lediglich festzustellen, dass innerhalb des Batteriesystems eine Störung vorhanden ist. Entscheidend ist zu verstehen, wo diese Störung entsteht, welche Auswirkungen sie auf das Gesamtsystem hat und ob eine Reparatur technisch möglich ist. Dafür werden geeignete Messverfahren, technische Daten und vor allem qualifizierte Fachkräfte benötigt. Die Kombination aus Diagnose, technischer Bewertung und praktischer Instandsetzung bildet deshalb eine wichtige Grundlage für eine wirtschaftlich sinnvolle Batteriekreislaufwirtschaft. Ein kompaktes Format für den fachlichen Austausch Das Battery Spotlight von TRAWEBA ist bewusst kompakt aufgebaut. Das virtuelle Veranstaltungsformat bringt Unternehmen, Forschungseinrichtungen und weitere Akteure aus der Batteriebranche zusammen. Bis zu fünf Speaker stellen innerhalb einer einstündigen Veranstaltung ihre Unternehmen und Innovationen vor. Für jeden Beitrag sind vier Minuten Pitch sowie vier Minuten für Fragen vorgesehen. Das Publikum besteht vor allem aus Fachleuten aus Batterieindustrie und Forschung. Neben unserem Beitrag zur Batterieinstandsetzung und produktorientierten Kreislaufwirtschaft wurden in der Oktober Ausgabe weitere Themen entlang der Batterie Wertschöpfungskette vorgestellt. Dazu gehörten unter anderem europäische LFP Produktion, schnelle Zustandsbewertung von Batterien, Langzeitspeicherlösungen und KI gestützte Batterieanalyse. Gerade diese unterschiedlichen Perspektiven machen den Austausch besonders interessant. Denn eine funktionierende Batterie Wertschöpfungskette entsteht nicht durch eine einzelne Technologie. Entwicklung, Produktion, Diagnose, Service, Weiterverwendung und Recycling müssen zusammengedacht werden. Großes Interesse auch im direkten Austausch Besonders gefreut hat uns das Interesse an Daniels Beitrag und an den Themen, die BHFM-Technologies eingebracht hat. Auch im Livechat entstanden Fragen und Rückmeldungen rund um Batterieinstandsetzung, Service und Kreislaufwirtschaft. Für uns zeigt dieser Austausch, wie relevant die Frage nach dem weiteren Umgang mit Hochvoltbatterien inzwischen geworden ist. Mit steigenden Fahrzeugzahlen wächst nicht nur der Bedarf an neuen Batterien. Gleichzeitig entsteht ein zunehmend wichtiger Markt für Diagnose, Reparatur, technische Bewertung, Second Life Konzepte und Recycling. Gerade Werkstätten und Serviceorganisationen werden bei dieser Entwicklung eine wichtige Rolle spielen. Batteriekompetenz aus der Praxis Für BHFM-Technologies ist das Thema keine theoretische Zukunftsfrage. Die Arbeit an Hochvoltbatterien und Batteriesystemen gehört bereits heute zu unserem technischen Alltag. Unsere Spezialisten beschäftigen sich mit Batterieprüfung, Diagnose und Instandsetzung sowie mit der Frage, wie vorhandene Batteriesysteme möglichst sinnvoll und ressourcenschonend weiter genutzt werden können. Diese praktische Erfahrung möchten wir auch in den fachlichen Austausch

Wie viel Energie steckt eigentlich in einem Fahrzeug?

Die meisten Menschen unterschätzen, welche enormen Energiemengen moderne Fahrzeuge mit sich führen. Während bei Hochvoltbatterien häufig über Spannungen von bis zu 800 Volt gesprochen wird, gerät oft in Vergessenheit, dass auch konventionelle Kraftstoffe enorme Energiespeicher darstellen. Ein typischer Benzintank eines Pkw enthält rund 550 kWh Energie – das entspricht etwa der siebenfachen Energiemenge einer 80-kWh-Hochvoltbatterie eines Elektrofahrzeugs. Ein Diesel-Lkw transportiert mit einem 500-Liter-Tank sogar rund 5.000 kWh chemische Energie. Der Vergleich zeigt gleichzeitig, wie effizient elektrische Antriebe arbeiten: Obwohl die Batterie eines Elektrofahrzeugs deutlich weniger Energie speichert als ein voller Kraftstofftank, erreicht das Fahrzeug vergleichbare Reichweiten. Der Grund dafür ist der wesentlich höhere Wirkungsgrad des elektrischen Antriebs, der einen deutlich größeren Anteil der gespeicherten Energie tatsächlich in Bewegung umsetzt. Typische Energieinhalte verschiedener Energiespeicher Energiespeicher Typische Größe Typischer Energieinhalt 12-V-Batterie 60–100 Ah 0,7–1,2 kWh 48-V-Batterie 0,5–2 kWh 0,5–2 kWh Hybridbatterie (HEV) 1–3 kWh 1–3 kWh Plug-in-Hybrid-Batterie (PHEV) 10–30 kWh 10–30 kWh Hochvoltbatterie Pkw (400 V) 60–100 kWh 60–100 kWh Hochvoltbatterie Pkw (800 V) 80–120 kWh 80–120 kWh Hochvoltbatterie Bus/Lkw 300–700 kWh 300–700 kWh Benzintank 50–70 l 450–630 kWh Dieseltank Pkw 50–80 l 500–800 kWh Dieseltank Lkw 400–600 l 4.000–6.000 kWh Wasserstofftank Pkw (700 bar) 5–7 kg 165–230 kWh Wasserstofftank Bus/Lkw (350 bar) 30–60 kg 1.000–2.000 kWh Vergleich der Energiemengen System Typischer Energieinhalt 12-V-Batterie ca. 1 kWh Mild-Hybrid (48 V) ca. 1 kWh Hybridfahrzeug ca. 2 kWh Plug-in-Hybrid ca. 20 kWh Elektrofahrzeug ca. 80 kWh Wasserstoff-Pkw ca. 180 kWh Benzin-Pkw ca. 550 kWh Diesel-Lkw ca. 5.000 kWh Fazit: Unabhängig davon, ob die Energie in einer Batterie, einem Wasserstofftank oder einem Kraftstofftank gespeichert wird – alle Energiespeicher erfordern einen sachgerechten und sicheren Umgang. Die Kenntnis der tatsächlich gespeicherten Energiemengen hilft dabei, Risiken richtig einzuschätzen und gleichzeitig die hohe Effizienz moderner Elektrofahrzeuge besser zu verstehen.

Artikel im Newsletter von ALLTRUCKS, Mai 2025

Werkstätten im Wandel: Elektro- und Wasserstoff-LKW verändern die Nutzfahrzeugbranche Die Transformation des Straßengüter- und Personenverkehrs gewinnt weiter an Dynamik: Elektro- und wasserstoffbetriebene LKW sowie Busse entwickeln sich zunehmend vom Pilotprojekt zur festen Größe moderner Flottenstrategien. Strengere CO₂-Vorgaben, steigende Anforderungen von Städten und Logistikunternehmen sowie wirtschaftliche Vorteile im emissionsfreien Betrieb treiben den Wandel entscheidend voran. Mit dem technologischen Fortschritt verändern sich auch die Anforderungen an Werkstätten und Servicebetriebe grundlegend. Hochvoltsysteme ersetzen klassische Verbrennertechnik, neue Sicherheitsstandards müssen umgesetzt werden und der Umgang mit alternativen Energiespeichern erfordert spezialisiertes Know-how. Werkstätten entwickeln sich dadurch immer stärker zu technologieorientierten Servicezentren. Besonders batterieelektrische Nutzfahrzeuge stellen hohe Anforderungen an die Qualifikation der Mitarbeiter. Arbeiten an Hochvoltsystemen mit mehreren hundert Volt erfordern spezielle Sicherheitsmaßnahmen, fundierte Fachkenntnisse und den sicheren Umgang mit persönlicher Schutzausrüstung. Gleichzeitig gewinnen Schulungen, Zertifizierungen und praxisnahe Trainings zunehmend an Bedeutung. Auch der Bereich Wasserstofftechnologie bringt neue Herausforderungen mit sich. Werkstätten für Brennstoffzellenfahrzeuge benötigen zusätzliches Wissen über Hochdruckspeicher, Leckageerkennung, Explosionsschutz und Sicherheitskonzepte im Umgang mit Wasserstoffsystemen, die mit Drücken von bis zu 700 bar arbeiten. Neben der Qualifizierung der Mitarbeiter spielt auch die Modernisierung der Werkstattinfrastruktur eine zentrale Rolle. Viele Betriebe investieren aktuell in Hochvolt-Arbeitsplätze, Ladeinfrastruktur, spezielle Hebetechnik für Batterien sowie Brand- und Explosionsschutzmaßnahmen. Parallel dazu entstehen neue Geschäftsfelder und Serviceangebote. Batteriediagnose, Softwarewartung, Energiemanagement, Flottenmonitoring und mobile Servicekonzepte gewinnen zunehmend an Bedeutung. Die klassische mechanische Reparatur tritt dabei langfristig in den Hintergrund, während daten- und softwarebasierte Dienstleistungen weiter wachsen. Die Mobilitätswende verändert die Nutzfahrzeugbranche nachhaltig – und Werkstätten stehen dabei im Mittelpunkt dieser technologischen Transformation Neues von Alltrucks \ Newsletter Mai 2026: Jetzt den gesamten Artikel lesen: Link zum Artikel bei ALLTRUCKS