BHFM-Technologies erhält Auszeichnung und offizielle Förderung

Ein besonderer Meilenstein für BHFM Technologies: Im Rahmen der Fördermaßnahme Grüne Gründungen.NRW wurde unser eingereichtes Vorhaben mit einem positiven Votum ausgezeichnet. Nach dem anschließenden Antragsverfahren steht nun auch die offizielle Förderung fest. Den Förderbescheid durften wir persönlich im NRW Umweltministerium in Düsseldorf entgegennehmen. NRW Umweltminister Oliver Krischer überreichte dort die Förderbescheide an die ausgewählten Projekte der fünften Einreichungsrunde von Grüne Gründungen.NRW. Gefördert wird unser Projekt R Trinity – Ressourcenschonende Wartung von Hochvoltbatterien. Dahinter steht eine konkrete Frage, die mit der wachsenden Elektromobilität zunehmend an Bedeutung gewinnt: Wie können Hochvoltbatterien möglichst lange sinnvoll genutzt werden, bevor wertvolle Ressourcen verloren gehen? Von der Projektidee zur offiziellen Förderung Der Weg zur Förderung begann mit einem anspruchsvollen Auswahlverfahren. In der fünften Einreichungsrunde von Grüne Gründungen.NRW wurden insgesamt 94 Projektskizzen von 114 Förderinteressierten eingereicht. Die Vorhaben wurden anschließend durch einen unabhängigen Begutachtungsausschuss bewertet. Ein positives Votum entsprach zunächst einer Förderempfehlung und berechtigte zur anschließenden Antragstellung. BHFM Technologies gehörte mit R Trinity zu den ausgewählten Vorhaben. Inzwischen ist aus dieser Förderempfehlung eine offizielle Förderung geworden: Der Förderbescheid wurde übergeben und damit kann die weitere Entwicklung des Projekts vorangetrieben werden. Für uns ist das sowohl eine Anerkennung unseres bisherigen Ansatzes als auch die Möglichkeit, unsere praktische Erfahrung in der Hochvoltbatterie Instandsetzung mit neuen digitalen Lösungen weiterzuentwickeln. Was steckt hinter R Trinity? R Trinity steht für „Ressourcenschonende Wartung von Hochvoltbatterien“. Mit dem Projekt entwickelt BHFM Technologies ein dezentrales System, das Werkstätten bei der Bewertung von Hochvoltbatterien unterstützen soll. Im Mittelpunkt stehen dabei drei mögliche Wege: Reparatur. Weiterverwendung. Recycling. Eine KI gestützte Software soll relevante Informationen zum Zustand eines Batteriesystems auswerten und Werkstätten dabei unterstützen, fundierter zu entscheiden, welcher dieser Wege technisch sinnvoll ist. Auch die Innovationsförderagentur NRW beschreibt R Trinity als dezentrales System zur nachhaltigen Nutzung von Hochvoltbatterien, bei dem eine KI gestützte Software die Entscheidung über Reparatur, Weiterverwendung oder Recycling direkt in der Werkstatt unterstützt. Das langfristige Ziel ist klar: Eine Hochvoltbatterie soll nicht vorschnell vollständig ersetzt oder dem Recycling zugeführt werden, wenn technisch noch andere Möglichkeiten bestehen. Ein Defekt bedeutet nicht automatisch das Ende einer Batterie Hochvoltbatterien sind komplexe technische Systeme. Batteriezellen, Module, elektrische Verbindungen, Sensorik, Sicherheitseinrichtungen und das Batteriemanagementsystem arbeiten zusammen und bilden erst gemeinsam das vollständige Batteriesystem. Tritt eine Störung auf, bedeutet das deshalb nicht automatisch, dass die gesamte Hochvoltbatterie technisch unbrauchbar ist. Zunächst muss geklärt werden, welche Komponente tatsächlich betroffen ist. Ist lediglich ein einzelnes Batteriemodul auffällig? Liegt das Problem in einer elektrischen Verbindung? Gibt es Auffälligkeiten innerhalb der Überwachung oder Kommunikation? Oder ist das Batteriesystem tatsächlich so stark beeinträchtigt, dass eine weitere Nutzung technisch nicht sinnvoll ist? Genau diese differenzierte Betrachtung ist die Grundlage einer professionellen Batterieinstandsetzung. Reparieren statt vorschnell austauschen Die Diagnose, Prüfung und Instandsetzung von Hochvoltbatterien gehört bereits heute zur praktischen Arbeit von BHFM Technologies. Dabei zeigt sich immer wieder, wie wichtig eine genaue Bewertung des tatsächlichen Batteriezustands ist. Denn der komplette Austausch eines Batteriesystems sollte nicht automatisch die erste Entscheidung sein, nur weil innerhalb der Batterie eine technische Auffälligkeit festgestellt wurde. Wenn ein Fehler eindeutig lokalisiert werden kann und eine fachgerechte Instandsetzung möglich ist, kann eine Reparatur dazu beitragen, die bestehende Hochvoltbatterie weiter zu nutzen. Damit werden nicht nur vorhandene Komponenten länger eingesetzt. Auch der Einsatz neuer Rohstoffe und Ressourcen kann reduziert werden. R Trinity soll diesen Prozess zukünftig durch eine strukturierte und digitale Entscheidungsunterstützung ergänzen. Was passiert nach dem ersten Leben einer Hochvoltbatterie? Doch auch wenn eine Batterie für ihren ursprünglichen Einsatzzweck nicht mehr geeignet ist, muss ihr Lebenszyklus nicht zwangsläufig beendet sein. Abhängig vom technischen Zustand können Batteriesysteme oder einzelne Komponenten möglicherweise für andere Anwendungen weiterverwendet werden. Erst wenn eine Reparatur oder Weiterverwendung technisch nicht mehr sinnvoll ist, wird das Recycling zum entscheidenden nächsten Schritt. Damit entsteht eine klare Reihenfolge: Zustand bewerten. Reparatur prüfen. Weiterverwendung ermöglichen. Ressourcen zurückgewinnen. Dieser Ansatz ist ein wichtiger Bestandteil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft für Hochvoltbatterien. Batteriekompetenz dort verfügbar machen, wo sie gebraucht wird Ein besonders wichtiger Aspekt von R Trinity ist der dezentrale Ansatz. Mit der wachsenden Zahl elektrifizierter Fahrzeuge wird Batteriekompetenz zukünftig nicht ausschließlich an wenigen spezialisierten Standorten benötigt. Auch Werkstätten und Servicebetriebe werden immer häufiger mit Hochvoltbatterien und komplexen Batteriesystemen konfrontiert. Genau dort soll die entwickelte Lösung unterstützen. Werkstätten sollen technische Informationen strukturiert nutzen können, um den Zustand eines Batteriesystems besser einzuordnen und den nächsten sinnvollen Schritt abzuleiten. Damit verbindet R Trinity praktische Batteriekompetenz mit digitaler Unterstützung und datenbasierten Entscheidungsprozessen. Warum eine ressourcenschonende Batterienutzung immer wichtiger wird Mit einer wachsenden Zahl von Elektrofahrzeugen steigt langfristig auch die Anzahl an Hochvoltbatterien, die diagnostiziert, gewartet, repariert, weiterverwendet oder recycelt werden müssen. Gleichzeitig erreichen zunehmend Fahrzeuge ein Alter, in dem Fragen rund um Batterieverschleiß, Reparaturmöglichkeiten und wirtschaftliche Instandsetzung relevanter werden. Für Werkstätten, Fahrzeughalter, Flottenbetreiber und Serviceorganisationen entsteht daraus ein neues Aufgabenfeld. Ein pauschaler Komplettaustausch kann dabei langfristig nicht die einzige Antwort sein. Stattdessen werden Verfahren benötigt, mit denen der tatsächliche Zustand eines Batteriesystems bewertet und die technisch sinnvollste weitere Verwendung bestimmt werden kann. Genau hier möchte BHFM Technologies mit R Trinity ansetzen. Grüne Gründungen.NRW fördert innovative Lösungen der Umweltwirtschaft Die Fördermaßnahme Grüne Gründungen.NRW richtet sich an junge Unternehmen und Gründungen aus der Umweltwirtschaft und unterstützt die Entwicklung und Erprobung innovativer Technologien, Verfahren, Produkte und Dienstleistungen. Sie ist eine Initiative des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein Westfalen und wird im Rahmen des EFRE/JTF Programms NRW 2021–2027 umgesetzt. Damit ist die Fördermaßnahme Teil der europäischen Regionalförderung. Betreut wird Grüne Gründungen.NRW durch die Innovationsförderagentur NRW, die beim Projektträger Jülich angesiedelt ist und die Unternehmen während des Förder und Antragsverfahrens begleitet. Für BHFM Technologies bedeutet die Auszeichnung und die nun erteilte Förderung einen wichtigen Schritt für die weitere Entwicklung des Projekts. Auszeichnung, Förderung und der nächste Schritt Wir freuen uns sehr über die Anerkennung unseres Vorhabens und die offizielle Förderung. Für uns bestätigt sie gleichzeitig einen Ansatz, den wir bereits heute in unserer täglichen Arbeit verfolgen: Hochvoltbatterien genau analysieren, technisch fundiert bewerten und vorhandene Ressourcen möglichst sinnvoll nutzen. Mit R Trinity möchten wir diesen Ansatz weiterentwickeln und praktische Batterieinstandsetzung mit intelligenten digitalen Prozessen verbinden. Unser Ziel ist es, Werkstätten zukünftig besser bei einer
Neue Trocknungskammer für Batteriesysteme – Eigenentwicklung von BHFM Technologies

Mit der zunehmenden Verbreitung von Hochvolt-Batteriesystemen steigen auch die Anforderungen an professionelle Reparatur- und Instandsetzungslösungen.Die BHFM Technologies GmbH erweitert daher ihr Leistungsportfolio um eine speziell entwickelte Trocknungskammer für Batteriesysteme – vollständig als Eigenentwicklung konstruiert und aufgebaut. Gerade bei Schäden an Dichtungen oder Undichtigkeiten in Batteriesystemen kann Feuchtigkeit zu erheblichen Problemen führen. Eindringende Nässe gefährdet nicht nur die Sicherheit des Systems, sondern kann auch Korrosion, Isolationsfehler oder dauerhafte Schäden an sensiblen Komponenten verursachen. Unsere neue Trocknungskammer ermöglicht eine kontrollierte und professionelle Trocknung von Hochvolt-Batterien und einzelnen Batteriesystemen unter definierten Bedingungen. Dabei stehen Sicherheit, Prozesskontrolle und Qualität im Mittelpunkt. Die Entwicklung der Anlage basiert auf unserer langjährigen Erfahrung im Bereich: Mit der neuen Lösung schaffen wir eine wichtige Grundlage für nachhaltige und wirtschaftliche Reparaturen moderner Batteriesysteme. Besonders im Bereich der Dichtungsdefekte bietet die fachgerechte Trocknung eine entscheidende Möglichkeit, Batteriesysteme sicher instand zu setzen und Ressourcen zu schonen. Die vollständige Eigenentwicklung erlaubt es uns zudem, die Anlage exakt auf die Anforderungen moderner Batteriesysteme anzupassen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. BHFM Technologies steht für innovative Lösungen rund um Batteriesicherheit, Hochvolt-Systeme und professionelle Reparaturkonzepte für die Elektromobilität von morgen.
Daniel Herzig zu Gast im TraWeBa Online-Workshop, Trends in der Batteriesicherheit

Die BHFM Technologies GmbH war zu Gast beim Online-Workshop des TraWeBa-Projekts zum Thema„Trends in der Batteriesicherheit – Herausforderungen entlang der Wertschöpfungskette“. Im Rahmen spannender Fachvorträge und intensiver Diskussionen standen aktuelle Herausforderungen rund um Batteriesicherheit, Repair, Second Use sowie praktische Anforderungen entlang der Re-X Strategien im Fokus. Unser Geschäftsführer Daniel Herzig sprach über zentrale Themen aus der Praxis: ⚡ Sicherheit im Aftersales bei Arbeiten an Batteriesystemen⚡ Brandschutzkonzepte für Lithium-Batterien⚡ Sicherheit bei Arbeiten an Hochvolt-Systemen⚡ Die enorme Bedeutung von Ausbildung, Qualifikation und praktischer Erfahrung im Umgang mit Hochvolttechnik Gerade im Bereich moderner Batteriesysteme zeigt sich täglich, wie wichtig klare Sicherheitsprozesse, fundiertes Fachwissen und kontinuierliche Weiterbildung sind. Wir bedanken uns für die tollen Gespräche, den fachlichen Austausch und die Möglichkeit, unsere Erfahrungen mit Expertinnen und Experten entlang der Batterie-Wertschöpfungskette zu teilen. Ebenfalls haben Prof. Roland Goertz, Lehrstuhlinhaber Chemische Sicherheit und Abwehrender Brandschutz an der Uni Wuppertal und Melchior Staudacher von PEM MOTION Vielen Dank an die Veranstalter und alle Teilnehmenden für den wertvollen Austausch!